November 2006 - Doppelmord
In der Jackentasche hatte sie die Schere versteckt, in der Hosentasche den Zettel. Jetzt wäre die beste Zeit es zu tun. Ihr Mann, Jürgen, saß vor dem Fernseher und würde bestimmt nicht bemerkten wie sie durch die Gartentür hinters Haus und in die Garage gehen würde.
In der Garage zückte sie den Zettel auf dem sie eine Zeichnung, angefertigt vom örtlichen Mechaniker, hatte, die zeigte wie die Bremskabel verliefen.
Vorsichtig krabbelte sie unter den Motorraum des Fahrzeugs, verglich die Zeichnung mit dem was sie sah, wählte ein Kabel welches dem auf der Zeichnung am ähnlichsten sah, setzte die Schere an.
Als sie das braune Kabel durchtrennte spritzte eine Flüssigkeit heraus und sie kreischte erschrocken auf. Sie hoffte das er es nicht gehört hatte.
Leise schloss sie die Gartentüre und ging wieder in die Küche, wo sie ihm das Abendessen richtete – so wie die letzten sechs Jahre ihrer lieblos verlaufenen Ehe.
Sie stand vor dem offenen Küchenfenster und dachte darüber nach wie ihr Mann mit einer Geschwindigkeit von 150 km/h in einer scharfen Linkskurve von der Fahrbahn abkam die Leitplanke durchbrach, sich überschlug, vielleicht sogar aus dem Fahrzeug geschleudert wurde und mit gebrochenem Genick und inneren Verletzungen stundenlang im Graben lag.
Doch sie musste ihre Vorfreude dämpfen, er durfte keinen Verdacht schöpfen.
Zurzeit war er krank. Am meisten ärgerte sie sein Frühstück am Bett.
Sie kochte Nudeln, die er vor dem Fernseher lieblos ins sich reinschaufeln würde.
Energisch und verärgert darüber klatschte sie die Nudeln auf den Teller und knallten sie ihm hin. Er zeigte keine Reaktion außer:,, Wo ist die Gabel?“
,,Nur weil du krank bist heißt das nicht das du nichts tun kannst!“
,,Musst du immer Rumnörgeln!“ Brigitte schüttelte den Kopf und brachte ihm eine Gabel, die sie wie eine Harpune in die Nudeln stieß.
,,Mach das Fenster zu, es wird kalt!“
,,Gehst du morgen wieder arbeiten?“
,,Ich weiß nicht!“ Damit war alles gesagt. Sie folgte seinem ,,Befehl“ schloss das Fenster und ging ins Bett. Er kam erst spät ins Bett, nach dem er irgendetwas noch in der Küche gemacht hatte.
Am nächsten morgen war er schon früh auf, sie hoffte er würde arbeiten gehen, doch er kam wieder hoch nachdem er unten etwas getan hatte.
Nach einer halben Stunde weckte er sie – obwohl sie bereits wach war – und bat sie ihm das Frühstück zu bringen.
,,Warum hast du nicht unten gefrühstückt?“
,,Willst du das ich gesund werde?“ Mürrisch stieg aus dem Bett und bereitete in der Küche das Frühstück. Das Fenster war offen, er hatte aus unersichtlichen Gründen in der Küche das Fenster aufgemacht, wie schon seit er krank war, doch sie vermied es ihn danach zu fragen.
Um die Milch aufzuwärmen riss sie ein Streichholz an der Packung an. Eine bläuliche Flamme züngelte auf als sie den Herd anstellte.
Sie brachte ihm ein Tablett mit einer Kanne Kaffee, und zwei Scheiben Brot bestrichen mit Butter und Konfitüre.
,,Ich muss einkaufen gehen!“ erklärte sie und wand sich ab. Jedoch nahm sie nicht das Auto.
Er dachte sich nichts dabei und setzte sich vor den Fernseher.
Nach drei Stunden kam sie zurück. Er hat sich sogar selbst das Mittagessen machen können, dachte sie erstaunt.
Brigitte lies sich neben ihm ins Sofa – vor den laufenden Fernseher – und dachte über mögliche Fragen der Polizei nach, und vor allem musste sie überrascht oder schockiert wirken.
Hatte ihr Mann Feinde? Hörte sie bereits den Polizisten. Wenn sie es nicht als Unfall abstempeln würden.
Am Abend raffte er sich auf um das Fenster in der Küche zu schließen.
,,Wird dem Herrn kalt?“ fragte sie provozierend, worauf er sich nicht einließ.
,,Ja!“ antwortete er knapp.
Es wird Zeit das er das zeitliche segnet, dachte sie.
,,Hoffentlich wirst du bald gesund!“ das ist dann nämlich dein Tod. Er lächelte – grinste – und meinte: ,,Ja, wollen wir es hoffen!“ Daraus deutete sie nichts.
Wie jeden Abend lies er sich in die Couch nieder und lies sich mit dem Abendessen bedienen. Wie auch schon die Abende zuvor ging er nach ihr ins Bett.
Er schien schwer zu träumen, den er bewegte sich hektisch und schlug um sich, so das sie ihn aufwecken musste.
,,Lass mich doch schlafen!“ murrte er.
,,Dann kann ich nicht schlafen!“
,,Sei doch nicht immer so egoistisch!“ warf er ihr vor, drehte sich um und schlief weiter. Doch schon drei Stunden später weckte er sie wieder und verlangte nach seinem Frühstück. Grummelnd stieg sie aus dem Bett, ging in die Küche und fand das Fenster wieder offen – er musste unter gewesen sein als sie geschlafen hatte.
Um die Milch aufzuwärmen riss sie ein Streichholz an der Packung an. Eine bläuliche Flamme züngelte auf als sie den Herd anstellte.
Das Tablett brachte sie dann hoch.
,,Weißt du wie sehr mich dein Frühstück am Bett ankotzt?“ fragte sie mürrisch. Er nickte nur.
Sie nahm das Messer, und schnitt die Banane klein. Dabei kam ihr der Gedanke ihm das Messer hemmungslos und mehrmals in die Brust zu rammen.
Aber sie widerstand der Versuchung, denn dann wäre die Sabotage unnötig gewesen, das Laken wäre dreckig und durchlöchert.
An diesem Tag war sie voll von Vorfreude auf die Erlösung ihrer Ehe.
Sie fand es sinnlos sich scheiden zu lassen.
Ein bedauerlicher Unfall, das war alles was sie sich wünschte.
Er richtete seine Unterlagen für den nächsten Tag.
,,Wo ist den meine Aktenmappe?“ fragte er, obwohl er ganz genau wusste das sie nicht wusste wo hin er sein Bürozeug verlegt hatte.
Sie war völlig in ihren Gedanken versunken und spielte bereist zum tausendsten Mal die Situation durch wie der Polizist ihr die ,,traurige“ Botschaft überbrachte und sie in Tränen ausbrach und bat alleine gelassen zu werden um sich der einem Heftigen Lachkrampf hinzugeben.
Sie folgte eine Stunde darauf und schlief glücklich ein.
Am nächsten morgen war er bereits weg – vielleicht schon tot – als sie aufwachte. Mit einem Jubelschrei fuhr sie aus Bett.
Vorbei, aus und vorbei.
In der Küche war das Fenster zu und es roch ein wenig streng, so als ob er wieder geraucht hatte, sie störte sich aber nicht weiter daran.
Um die Milch aufzuwärmen riss sie ein Streichholz an der Packung an.
Eine rotorange Feuersbrunst zeriss erst Brigitte dann das Haus, weil die Küche Gasgefüllt war.
In der Garage zückte sie den Zettel auf dem sie eine Zeichnung, angefertigt vom örtlichen Mechaniker, hatte, die zeigte wie die Bremskabel verliefen.
Vorsichtig krabbelte sie unter den Motorraum des Fahrzeugs, verglich die Zeichnung mit dem was sie sah, wählte ein Kabel welches dem auf der Zeichnung am ähnlichsten sah, setzte die Schere an.
Als sie das braune Kabel durchtrennte spritzte eine Flüssigkeit heraus und sie kreischte erschrocken auf. Sie hoffte das er es nicht gehört hatte.
Leise schloss sie die Gartentüre und ging wieder in die Küche, wo sie ihm das Abendessen richtete – so wie die letzten sechs Jahre ihrer lieblos verlaufenen Ehe.
Sie stand vor dem offenen Küchenfenster und dachte darüber nach wie ihr Mann mit einer Geschwindigkeit von 150 km/h in einer scharfen Linkskurve von der Fahrbahn abkam die Leitplanke durchbrach, sich überschlug, vielleicht sogar aus dem Fahrzeug geschleudert wurde und mit gebrochenem Genick und inneren Verletzungen stundenlang im Graben lag.
Doch sie musste ihre Vorfreude dämpfen, er durfte keinen Verdacht schöpfen.
Zurzeit war er krank. Am meisten ärgerte sie sein Frühstück am Bett.
Sie kochte Nudeln, die er vor dem Fernseher lieblos ins sich reinschaufeln würde.
Energisch und verärgert darüber klatschte sie die Nudeln auf den Teller und knallten sie ihm hin. Er zeigte keine Reaktion außer:,, Wo ist die Gabel?“
,,Nur weil du krank bist heißt das nicht das du nichts tun kannst!“
,,Musst du immer Rumnörgeln!“ Brigitte schüttelte den Kopf und brachte ihm eine Gabel, die sie wie eine Harpune in die Nudeln stieß.
,,Mach das Fenster zu, es wird kalt!“
,,Gehst du morgen wieder arbeiten?“
,,Ich weiß nicht!“ Damit war alles gesagt. Sie folgte seinem ,,Befehl“ schloss das Fenster und ging ins Bett. Er kam erst spät ins Bett, nach dem er irgendetwas noch in der Küche gemacht hatte.
Am nächsten morgen war er schon früh auf, sie hoffte er würde arbeiten gehen, doch er kam wieder hoch nachdem er unten etwas getan hatte.
Nach einer halben Stunde weckte er sie – obwohl sie bereits wach war – und bat sie ihm das Frühstück zu bringen.
,,Warum hast du nicht unten gefrühstückt?“
,,Willst du das ich gesund werde?“ Mürrisch stieg aus dem Bett und bereitete in der Küche das Frühstück. Das Fenster war offen, er hatte aus unersichtlichen Gründen in der Küche das Fenster aufgemacht, wie schon seit er krank war, doch sie vermied es ihn danach zu fragen.
Um die Milch aufzuwärmen riss sie ein Streichholz an der Packung an. Eine bläuliche Flamme züngelte auf als sie den Herd anstellte.
Sie brachte ihm ein Tablett mit einer Kanne Kaffee, und zwei Scheiben Brot bestrichen mit Butter und Konfitüre.
,,Ich muss einkaufen gehen!“ erklärte sie und wand sich ab. Jedoch nahm sie nicht das Auto.
Er dachte sich nichts dabei und setzte sich vor den Fernseher.
Nach drei Stunden kam sie zurück. Er hat sich sogar selbst das Mittagessen machen können, dachte sie erstaunt.
Brigitte lies sich neben ihm ins Sofa – vor den laufenden Fernseher – und dachte über mögliche Fragen der Polizei nach, und vor allem musste sie überrascht oder schockiert wirken.
Hatte ihr Mann Feinde? Hörte sie bereits den Polizisten. Wenn sie es nicht als Unfall abstempeln würden.
Am Abend raffte er sich auf um das Fenster in der Küche zu schließen.
,,Wird dem Herrn kalt?“ fragte sie provozierend, worauf er sich nicht einließ.
,,Ja!“ antwortete er knapp.
Es wird Zeit das er das zeitliche segnet, dachte sie.
,,Hoffentlich wirst du bald gesund!“ das ist dann nämlich dein Tod. Er lächelte – grinste – und meinte: ,,Ja, wollen wir es hoffen!“ Daraus deutete sie nichts.
Wie jeden Abend lies er sich in die Couch nieder und lies sich mit dem Abendessen bedienen. Wie auch schon die Abende zuvor ging er nach ihr ins Bett.
Er schien schwer zu träumen, den er bewegte sich hektisch und schlug um sich, so das sie ihn aufwecken musste.
,,Lass mich doch schlafen!“ murrte er.
,,Dann kann ich nicht schlafen!“
,,Sei doch nicht immer so egoistisch!“ warf er ihr vor, drehte sich um und schlief weiter. Doch schon drei Stunden später weckte er sie wieder und verlangte nach seinem Frühstück. Grummelnd stieg sie aus dem Bett, ging in die Küche und fand das Fenster wieder offen – er musste unter gewesen sein als sie geschlafen hatte.
Um die Milch aufzuwärmen riss sie ein Streichholz an der Packung an. Eine bläuliche Flamme züngelte auf als sie den Herd anstellte.
Das Tablett brachte sie dann hoch.
,,Weißt du wie sehr mich dein Frühstück am Bett ankotzt?“ fragte sie mürrisch. Er nickte nur.
Sie nahm das Messer, und schnitt die Banane klein. Dabei kam ihr der Gedanke ihm das Messer hemmungslos und mehrmals in die Brust zu rammen.
Aber sie widerstand der Versuchung, denn dann wäre die Sabotage unnötig gewesen, das Laken wäre dreckig und durchlöchert.
An diesem Tag war sie voll von Vorfreude auf die Erlösung ihrer Ehe.
Sie fand es sinnlos sich scheiden zu lassen.
Ein bedauerlicher Unfall, das war alles was sie sich wünschte.
Er richtete seine Unterlagen für den nächsten Tag.
,,Wo ist den meine Aktenmappe?“ fragte er, obwohl er ganz genau wusste das sie nicht wusste wo hin er sein Bürozeug verlegt hatte.
Sie war völlig in ihren Gedanken versunken und spielte bereist zum tausendsten Mal die Situation durch wie der Polizist ihr die ,,traurige“ Botschaft überbrachte und sie in Tränen ausbrach und bat alleine gelassen zu werden um sich der einem Heftigen Lachkrampf hinzugeben.
Sie folgte eine Stunde darauf und schlief glücklich ein.
Am nächsten morgen war er bereits weg – vielleicht schon tot – als sie aufwachte. Mit einem Jubelschrei fuhr sie aus Bett.
Vorbei, aus und vorbei.
In der Küche war das Fenster zu und es roch ein wenig streng, so als ob er wieder geraucht hatte, sie störte sich aber nicht weiter daran.
Um die Milch aufzuwärmen riss sie ein Streichholz an der Packung an.
Eine rotorange Feuersbrunst zeriss erst Brigitte dann das Haus, weil die Küche Gasgefüllt war.
August 2006 - Der Nekrophile oder die total bescheuerte Geschichte vom Muttersöhnchen
Das Radio lief, und Adam konzentrierte sich auf die Autobahn. Er fuhr schon seit ein paar Stunden und er hatte sich fest vorgenommen an der nächsten Raststätte zu halten.
,,Mama, wir halten gleich!“ murmelte er, sah in den Rückspiegel zu seiner Mutter die auf der Rückbank zur Seite geneigt saß. Es war sieben Uhr früh, um vier Uhr war er losgefahren, um seine Mutter in ihren Geburtsort zu bringen.
Noch zwei Kilometer bis zu Tank und Rast proklamierte ein blaues Schild am Fahrbahnrand. Aus Hunger und Harndrang zog Adam ein wenig das Tempo an, und überholte zwei Autos von rechts. Dann endlich kam die Ausfahrt. Er setzte den Blinker, bog ein und parkte neben einem Achtzehntonner.
,,Mama, ich bin gleich wieder da. Ich muss nur mal schnell aufs Klo und will einen Kaffee trinken gehen!“ Mit diesen Worten lies er seine Mutter auf dem Rücksitz im Auto zurück, schloss die Tür ab und ging.
Als er nach einer halben Stunde wiederkam hatte er eine Tüte mit Hamburgern unterm Arm. Dazu noch einen Becher Cola. Bevor er weiterfuhr steckte er sich eine Zigarette an.
Gerade als er die Raststätte verlassen wollte sah er einen jungen Mann am Fahrbahnrand der den Daumen hochhielt.
,,Entschuldigen sie, können sie mich ein Stück mitnehmen, man hat mir mein Auto geklaut!“
,,Nur zu steigen sie ein!“ bat Adam, öffnete dem Mann die Beifahrertür. Der Junge Mann sah Adams Mutter auf dem Rücksitz und grüßte sie ebenfalls.
,,Ich hoffe es macht keine Umstände.“
,,Nein, nein. Mama sagt immer, Wer selbst war mal in Not hat auch für andere ein Stück Brot! Ist es nicht so Mama?“ Der Junge Mann sah Adam dankbar an, als er aber merkte das Adam mit seiner Mutter redete und diese nicht reagierte sah er sie sich noch einmal genauer an.
,,Schläft sie?“
Adam schüttelte entschlossen den Kopf und fuhr los.
,,Sie ist gestern Abend gestorben ich bringe sie nur nach Hause!“ Da weiteten sich die Augen des jungen Mannes.
,,Sie dürfen doch nicht mit einer Leiche durch die Gegend fahren!“
,,Wieso ich bringe Mama nur nach Hause. Mama, du freust dich doch!“
,,Lassen sie mich bitte aussteigen!“
,,Nein, tut mir Leid das kann ich nicht machen. Ich hätte ein schlechtes Gewissen hinter her, das ich sie ausgesetzt hätte!“
,,Es macht mir nichts aus ich laufe lieber noch ein Stück außerdem kann ich von hier zur Autobahnpolizei!“
Adam schwieg und zog auf die Linke Fahrbahn, beschleunigte auf hundertfünfzig.
,,Hören sie es tut mir wirklich Leid das mit ihrer Mutter.....“
,,Dann sagen sie es doch ihr!“ murmelte Adam mit Tränen in den Augen.
,,Ich hab meine Mama wirklich sehr lieb. Sie ihre etwa nicht?“
,,Doch, doch natürlich aber man darf das nicht machen was sie da machen!“
,,Meine Mama hat mich mit Schmerzen geboren und mich durchgefüttert bis ich groß war, und jetzt soll ich ihr ihren letzten Wunsch nicht erfüllen?“
,,Doch das können sie schon machen aber sie dürfen einen Toten nicht selbst überführen!“
Da riss Adam das Steuer herum, so das der Wagen quer nach rechts über die Fahrbahn raste. Hinter ihm begann ein wildes Hupkonzert. Der Junge Tramper schrie.
,,Ich hab meine Mama wirklich lieb und ich bring sie nach Hause!“ heulte Adam.
,,Und sie mieser Bastard würden das nie für ihre Mutter machen, sie sind ein böser Junge, ein schlechter Sohn!“
,,Halten sie an, ich will raus!“ kreischte der Junge Mann.
,,Adam, warum schreit dieser Junge? Ich hab keine Ruhe!“ flüsterte Adams Mutter zu ihm.
,,Mama er hat seine Mama nicht lieb, er ist böse!“
,,Dann wirf ihn aus dem Auto, du sollst dich doch nicht mit bösen Menschen abgeben!“
Adam sah zu seiner Mutter, die immer noch starr dasaß, dann auf den Tramper. Er fuhr etwa zweihundert Kilometer die Stunde. Mit einem Aufschrei riss Adam seine Tür auf und sprang heraus.
Der Wagen donnerte ungebremst in den Betonpfeiler der Brücke, ein nachfolgendes Auto überrollte Adam, hinterlies eine blutige Reifenspur und krachte laut in Adams Wagen.
,,Mama, wir halten gleich!“ murmelte er, sah in den Rückspiegel zu seiner Mutter die auf der Rückbank zur Seite geneigt saß. Es war sieben Uhr früh, um vier Uhr war er losgefahren, um seine Mutter in ihren Geburtsort zu bringen.
Noch zwei Kilometer bis zu Tank und Rast proklamierte ein blaues Schild am Fahrbahnrand. Aus Hunger und Harndrang zog Adam ein wenig das Tempo an, und überholte zwei Autos von rechts. Dann endlich kam die Ausfahrt. Er setzte den Blinker, bog ein und parkte neben einem Achtzehntonner.
,,Mama, ich bin gleich wieder da. Ich muss nur mal schnell aufs Klo und will einen Kaffee trinken gehen!“ Mit diesen Worten lies er seine Mutter auf dem Rücksitz im Auto zurück, schloss die Tür ab und ging.
Als er nach einer halben Stunde wiederkam hatte er eine Tüte mit Hamburgern unterm Arm. Dazu noch einen Becher Cola. Bevor er weiterfuhr steckte er sich eine Zigarette an.
Gerade als er die Raststätte verlassen wollte sah er einen jungen Mann am Fahrbahnrand der den Daumen hochhielt.
,,Entschuldigen sie, können sie mich ein Stück mitnehmen, man hat mir mein Auto geklaut!“
,,Nur zu steigen sie ein!“ bat Adam, öffnete dem Mann die Beifahrertür. Der Junge Mann sah Adams Mutter auf dem Rücksitz und grüßte sie ebenfalls.
,,Ich hoffe es macht keine Umstände.“
,,Nein, nein. Mama sagt immer, Wer selbst war mal in Not hat auch für andere ein Stück Brot! Ist es nicht so Mama?“ Der Junge Mann sah Adam dankbar an, als er aber merkte das Adam mit seiner Mutter redete und diese nicht reagierte sah er sie sich noch einmal genauer an.
,,Schläft sie?“
Adam schüttelte entschlossen den Kopf und fuhr los.
,,Sie ist gestern Abend gestorben ich bringe sie nur nach Hause!“ Da weiteten sich die Augen des jungen Mannes.
,,Sie dürfen doch nicht mit einer Leiche durch die Gegend fahren!“
,,Wieso ich bringe Mama nur nach Hause. Mama, du freust dich doch!“
,,Lassen sie mich bitte aussteigen!“
,,Nein, tut mir Leid das kann ich nicht machen. Ich hätte ein schlechtes Gewissen hinter her, das ich sie ausgesetzt hätte!“
,,Es macht mir nichts aus ich laufe lieber noch ein Stück außerdem kann ich von hier zur Autobahnpolizei!“
Adam schwieg und zog auf die Linke Fahrbahn, beschleunigte auf hundertfünfzig.
,,Hören sie es tut mir wirklich Leid das mit ihrer Mutter.....“
,,Dann sagen sie es doch ihr!“ murmelte Adam mit Tränen in den Augen.
,,Ich hab meine Mama wirklich sehr lieb. Sie ihre etwa nicht?“
,,Doch, doch natürlich aber man darf das nicht machen was sie da machen!“
,,Meine Mama hat mich mit Schmerzen geboren und mich durchgefüttert bis ich groß war, und jetzt soll ich ihr ihren letzten Wunsch nicht erfüllen?“
,,Doch das können sie schon machen aber sie dürfen einen Toten nicht selbst überführen!“
Da riss Adam das Steuer herum, so das der Wagen quer nach rechts über die Fahrbahn raste. Hinter ihm begann ein wildes Hupkonzert. Der Junge Tramper schrie.
,,Ich hab meine Mama wirklich lieb und ich bring sie nach Hause!“ heulte Adam.
,,Und sie mieser Bastard würden das nie für ihre Mutter machen, sie sind ein böser Junge, ein schlechter Sohn!“
,,Halten sie an, ich will raus!“ kreischte der Junge Mann.
,,Adam, warum schreit dieser Junge? Ich hab keine Ruhe!“ flüsterte Adams Mutter zu ihm.
,,Mama er hat seine Mama nicht lieb, er ist böse!“
,,Dann wirf ihn aus dem Auto, du sollst dich doch nicht mit bösen Menschen abgeben!“
Adam sah zu seiner Mutter, die immer noch starr dasaß, dann auf den Tramper. Er fuhr etwa zweihundert Kilometer die Stunde. Mit einem Aufschrei riss Adam seine Tür auf und sprang heraus.
Der Wagen donnerte ungebremst in den Betonpfeiler der Brücke, ein nachfolgendes Auto überrollte Adam, hinterlies eine blutige Reifenspur und krachte laut in Adams Wagen.